Bergführerwesen: Bergsteigerschule - Bewilligung

Allgemeine Information


Der Betrieb einer Bergsteigerschule bedarf der Bewilligung der Landesregierung.

Voraussetzungen


Die Bewilligung für den Betrieb einer Bergsteigerschule darf nur Personen erteilt werden, die
a) Bergführer sind und
b) nachweislich mindestens fünf Jahre den Bergführerberuf ausgeübt haben.

Fristen


Die Tätigkeit darf erst nach Vorliegen der rechtskräftigen Bewilligung ausgeübt werden.

Zuständige Stelle

Detailinformation


Ergänzend zum Punkt Voraussetzungen:

Die Bewilligung kann einer Person oder mehreren Personen gemeinsam erteilt werden. Sind es mehrere Personen, so muss jede einzelne alle Voraussetzungen erfüllen und ist jede allein für die Einhaltung dieses Gesetzes verantwortlich.
Der Bewilligungsinhaber hat die Bergsteigerschule selbst zu führen. Die Leitung darf einen Stellvertreter nur für maximal zwei Jahre und nur wenn ein triftiger Grund der Verhinderung des Bewilligungsinhabers vorliegt, einsetzen.

Der Name der Bergsteigerschule muss sich von bereits bestehenden deutlich unterscheiden und darf nicht zur Täuschung Anlass geben.

Unterricht in den für Canyoning-Touren erforderlichen Kenntnissen und Fertigkeiten darf eine Bergsteigerschule nur erteilen, wenn der Bewilligungsinhaber auch Canyoning-Führer ist.

Die Bezeichnung „Bergsteigerschule“ und andere Bezeichnungen, die auf die Vermittlung von Fertigkeiten und Kenntnissen im Bergsteigen und Begehen von Schluchten hinweisen, sind den nach Abs. 1 bewilligten Einrichtungen vorbehalten.


Kosten:

€ 139,10 Landes-Verwaltungsabgabe
€ 47,30 Gebühr nach dem Gebührengesetz für den Antrag
€ 83,60 Gebühr nach dem Gebührengesetz für die amtliche Ausfertigung
Die weiteren Kosten hängen von der Anzahl der eingereichten Beilagen ab (€ 3,90 pro Bogen (= vier DIN A 4-Seiten), maximal € 21,80 pro Beilage).

Falls ein Gutachten eines nicht amtlichen Sachverständigen notwendig ist, wird dies vorab gesondert mitgeteilt.


Rechtsgrundlage(n):

§ 27 Bergführergesetz

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