Erzieher an Horten und Schülerheimen - Anerkennung von Berufsqualifikationen aus anderen EU/EWR-Mitgliedsstaaten

Allgemeine Information


Die Landesregierung hat auf Antrag andere Ausbildungsnachweise als Prüfungen nach § 9a Abs. 1 und 2 des Landesbedienstetengesetzes 2000, die einem Angehörigen eines Mitgliedstaates der Europäischen Union von einer zuständigen Stelle eines Mitgleidstaates ausgestellt worden sind, entsprechend der Richtlinie 2005/36/EG durch Bescheid als Ersatz für Prüfungen gemäß § 9a Abs. 1 bis 3 des Landesbedienstetengesetzes 2000 anzuerkennen.

Bestehen wesentliche Unterschiede zu den Prüfungen nach den Abs. 1 bis 3 und sind diese nicht durch Kenntnisse, insbesondere aufgrund einer Berufspraxis, ausgeglichen, ist der antragstellenden Person die Wahl zwischen einem Anpassungslehrgang oder einer Eignungsprüfung zu überlassen.

Voraussetzungen


Dem Antrag sind insbesondere folgende Nachweise anzuschließen:

  • Ausbildungsnachweise,
  • Nachweise über die bisherige Berufsausübung,
  • Nachweise über Inhalt und Umfang der absolvierten Ausbildungen und Prüfungen (Lehrpläne und Ähnliches),
  • Nachweise über die Staatsangehörigkeit und
  • allenfalls eine Urkunde, die eine entsprechende Namensänderung dokumentiert.

Die Nachweise nach Abs. 1 lit. a und b sind sowohl im Original oder in beglaubigter Kopie als auch mit einer beglaubigten Übersetzung einzureichen, Nachweise nach Abs. 1 lit. c, d und e sowohl im Original oder in Kopie als auch mit einer einfachen Übersetzung.

Fristen


Der Eingang eines Antrages ist innerhalb eines Monats zu bestätigen und es ist dabei gegebenenfalls mitzuteilen, welche Unterlagen fehlen. Die Entscheidung der Landesregierung hat spätestens innerhalb von vier Monaten nach Vorlage der vollständigen Unterlagen zu erfolgen.

Zuständige Stelle

Detailinformation


Kosten:

Die Kosten müssen nach Abschluss des Verfahrens bezahlt werden und betragen:

€ 70,60 Landes-Verwaltungsabgabe für die Erteilung
€ 47,30 Gebühr nach dem Gebührengesetz für den Antrag
€ 83,60 Gebühr nach dem Gebührengesetz für die Erteilung

Die weiteren Kosten hängen von der Anzahl der eingereichten Beilagen ab (€ 3,90 pro Bogen (= vier DIN A 4-Seiten), maximal € 21,80 pro Beilage). 

 


Rechtsgrundlage(n):

- Landesbedienstetengesetz 2000, LGBl.Nr. 50/2000, idF 44/2013

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