Land- und forstwirtschaftliche Ausbildungseinrichtung - Bewilligung

Allgemeine Information

Die Berufsausbildung in Ausbildungseinrichtungen, die nicht in Form eines Lehrbetriebes geführt werden, bedarf der Bewilligung der Land- und forstwirtschaftlichen Lehrlings- und Fachausbildungsstelle.

Voraussetzungen

Die Bewilliung ist zu erteilen, wenn
a) die Ausbildungseinrichtung die Vermittlung aller für die praktische Erlernung des betreffenden Lehrberufes nötigen Kenntnisse und Fertigkeiten ermöglicht,
b) mindestens ein geeigneter Dienstnehmer mit der Ausbildung von Lehrlingen beauftragt ist, der die persönlichen und fachlichen Voraussetzungen nach § 20 Abs. 2 LFBG besitzt,
c) die Gestaltung der Ausbildung dem Berufsbild des betreffenden Lehrberufes entspricht und die Ausbildung mit der Ablegung der Facharbeiterprüfung abgeschlossen wird,
d) glaubhaft gemacht wird, dass die Führung der Ausbildungseinrichtung jedenfalls für die Dauer der Ausbildung sichergestellt ist und
e) die Ausbildung von Lehrstellenbewerbern im betreffenden Lehrberuf in Lehrbetrieben nicht gewährleistet ist.

Die Bewilligung ist erforderlichenfalls unter Auflagen oder Bedingungen zu erteilen.

Eine Bewilligung ist nicht erforderlich, wenn
a) das Arbeitsmarktservice entsprechend den Richtlinien des Verwaltungsrates für die überbetriebliche Lehrausbildung eine Ausbildungseinrichtung mit der überbetrieblichen Lehrausbildung beauftragt, soweit solche Qualitätsstandards eingehalten werden, die mit jenen des § 20a Abs. 2 vergleichbar sind, oder
b) im Auftrag des Arbeitsmarktservice einzelne Personen zusätzlich in einer Ausbildungseinrichtung in einem bestimmten Lehrberuf ausgebildet werden, auch wenn dadurch die in der Bewilligung nach dem ersten Satz allenfalls festgesetzte oder ursprünglich nach § 20 a Abs.1 lit. a vertraglich vereinbarte Anzahl der Ausbildungsplätze für diesen Lehrberuf überschritten wird.

Fristen

keine

Zuständige Stelle

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