Schischulwesen: vorübergehende Dienstleistung (Ausflugsverkehr)

Allgemeine Information

Schischulen aus anderen Bundesländern oder ausländischen Staaten und auch auswärtige Schilehrer dürfen im Rahmen gelegentlicher Ausflüge vorübergehend in Vorarlberg tätig sein, ohne dass sie eine Bewilligung bzw. eine Konzession nach den Vorarlberger Bestimmungen erwerben müssen. Als vorübergehend und gelegentlich werden Tätigkeiten angesehen, die nicht länger als insgesamt einen Monat pro Wintersaison ausgeübt werden.

Voraussetzungen

Die erstmalige Aufnahme der Tätigkeit der auswärtigen Schischule bzw. des auswärtigen Schilehrers ist dem Schilehrerverband im Vorhinein anzuzeigen.

Die Anzeige hat folgende Unterlagen zu enthalten:
I) Hinsichtlich der erstmals in Vorarlberg in Verwendung kommenden Lehrpersonen einschließlich Anwärter:
a) Nachweise über die Staatsangehörigkeit,
b) Nachweise über die Berufsqualifikation,
c) Nachweise über Inhalt und Umfang der absolvierten Ausbildungen und Prüfungen (Lehrpläne und Ähnliches),
d) sofern im Herkunftsmitgliedstaat dieser Beruf nicht reglementiert ist, Nachweise über eine entsprechende Berufsausübung von zumindest einjähriger Dauer während der vorhergehenden zehn Jahre und
e) allenfalls eine Urkunde, die eine entsprechende Namensänderung dokumentiert.
Die Nachweise a) und b) sind im Original oder in beglaubigter Kopie und mit einer beglaubigten Übersetzung einzureichen. Bei den übrigen Nachweise genügt eine Kopie mit einfacher Übersetzung.

II. In welchem Zeitraum wollen sie in Vorarlberg tätig werden.

Fristen

Die erstmalige Aufnahme der Tätigkeit im Jahr ist dem Schilehrerverband im Vorhinein anzuzeigen. Nach zwei Jahren ist dies zu erneuern.

Zuständige Stelle

Vorarlberger Schilehrerverband
Tel.: +43 (0) 5585-7309
Fax: +43 (0) 5585-7746
E-Mail: vorarlberger@skischulen.at

Detailinformation

Schischulen aus anderen Bundesländern oder ausländischen Staaten bzw auswärtige Schilehrer dürfen im Rahmen gelegentlicher Ausflüge vorübergehend in Vorarlberg tätig sein, ohne dass sie eine Bewilligung bzw eine Konzession nach den Vorarlberger Bestimmungen erwerben müssen. Die erstmalige Aufnahme der Tätigkeit als Schischule im Jahr ist dem Schilehrerverband im Vorhinein anzuzeigen. Anzuschließen sind die unter dem Punkt "Voraussetzungen" genannten Nachweise. Der Schilehrerverband prüft die Nachweise.

Werden seitens dem Schilehrerverband in der angezeigten Qualifikation Mängel festgestellt, die zu einer schwerwiegenden Gefahr für die Gesundheit und Sicherheit der geführten Person oder der begleitenden Personen führen könnten, informiert der Schilehrerverband die Landesregierung. Die Landesregierung stellt die Mängel mittels Bescheid fest. Der betroffenen Lehrperson wird dann Gelegenheit gegeben, die fehlende Qualifikation durch eine Eignungsprüfung beim Bergführerverband nachzuweisen.

 


Kosten:

Grundsätzlich fallen keine Kosten an. Werden jedoch seitens dem Schilehrerverband in der angezeigten Qualifikation Mängel festgestellt, die zu einer schwerwiegenden Gefahr für die Gesundheit und Sicherheit der geführten Person oder der begleitenden Personen führen könnten, wird dies seitens der
Landesregierung bescheidmäßig festgestellt.

€ 14,50 Landes-Verwaltungsabgabe
€ 47,30 Gebühr nach dem Gebührengesetz für den Antrag
€ 83,60 Gebühr nach dem Gebührengesetz für die amtliche Ausfertigung
Die weiteren Kosten hängen von der Anzahl der eingereichten Beilagen ab (€ 3,90 pro Bogen (= vier DIN A 4-Seiten), maximal € 21,80 pro Beilage).

Falls ein Gutachten eines nicht amtlichen Sachverständigen notwendig ist, wird dies vorab gesondert mitgeteilt.


Rechtsgrundlage(n):

§ 17 Schischulgesetz und Verordnung der Landesregierung über die näheren Voraussetzungen für auswärtige Schneesportlehrer sowie für Lehrkräfte und Anwärter von auswärtigen Schischulen im Ausflugsverkehr.

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